Häufige Fragen

Unverpacktes Einkaufen ist gar nicht so schwer wie es auf den ersten Blick klingt 😉 Am besten bringt ihr von zuhause ein paar leere Behältnisse mit. Das können zum Beispiel Gläser, Dosen, Beutelchen, Flaschen und anderes sein. Dann ist es ganz einfach:

Da sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wir haben schon vieles gesehen 😉 Zum Beispiel:

  • Einmachgläser
  • Schraubgläser (Marmelade, Honig und co.)
  • Tupper und andere Dosen
  • Blechdosen
  • Leere Verpackungen von Spülmitteln und Waschmitteln und Co.
  • Beutelchen aus Baumwolle, Leinen, Papier, Kunststoff etc.
  • Netze für Gemüse, aber auch Nudeln und anderes
  • Eimerchen
  • Bäckertüten
  • und und und ..

Du siehst, es ist alles erlaubt.

Das ist ganz unterschiedlich. Zunächst können wir zwischen Lebensmitteln und sonstigem unterscheiden:

Lebensmittel

Hier kommt ein Großteil der Waren im Papiersack zu uns. Die Größe variiert hier von 8kg - 25kg, wobei die 25kg-Säcke den größten Anteil haben. In Papiersäcken kommen zum Beispiel Getreide, Mehle, Nudeln, Hülsenfrüchte, Reis, einige Müslis, ein Teil der Süßwaren und und und.

Manche Lebensmittel können aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht Papier geliefert werden, zum Beispiel Trockenfrüchte, Knabbereien, Nüsse, gepuffte Getreide, Cornflakes und diveres andere.

Ein Teil davon wird uns in Pfandeimern geliefert. Diese variieren von 3l Volumen bis 22l Volumen und bestehen aus Polypropylen. Darin kommen unter anderem Trockenfrüchte, Nüsse, Knabbereien, Backzutaten, Gewürze, Burger Patties, Nussecken, Reinigungs- und Spülmittel, Waschmittel, Müslis und anderes.

Manche Produkte kommen nach wie vor in Kunststoff eingeschweißt. Dies hat verschiedene Gründe und ist produktabhängig. Nüsse werden uns mittlerweile direkt aus dem Herkunftsland weitergeleitet. Damit die Nüsse auf dem Transportweg keine Schädlinge anlocken und nicht ranzig werden, werden sie im Herkunftsland in Kunststoff eingeschweißt. Eine Mehrweg-Logistik würde in einem solchen Szenario (Nüsse aus Burkina Faso) wenig Sinn machen.

Wenn ihr Fragen habt, dann kommt gerne auf uns zu.

Ja, der Krämerladen ist bio-zertifiziert.

Konkret bedeutet das, dass einmal jährlich eine Kontrolle durch eine unabhängige Bio-Kontrollstelle stattfindet. Erst dann darf man Bio-Produkte verkaufen.

Die Bio-Zertifizierung bedeutet jedoch nicht, dass es ausschließlich Bio-Produkte im Krämerladen gibt. Es finden sich Waren, die über (noch) keine Bio-Zertifizierung verfügen. Warum das so ist? Siehe unten 🙂

Um den Anbau / die Herstellung / die Produktion seiner Produkte bio-zertifizieren zu lassen, braucht es außer der richtigen Mentalität vor allem zwei Dinge:

  1. Zeit
  2. Geld

In der Landwirtschaft beispielsweise muss ein Feld mehrere Jahre nach BIO-Kriterien bewirtschaftet werden, bevor eine Zertifizierung stattfinden kann. In anderen Bereichen dauert es mitunter Zeit, bis alle Bestandteile einer Produktionskette geprüft sind. Manche unsere Lieferanten verwenden zum Beispiel zertifizierte BIO-Rohstoffe, aber die Produktionsanlagen sind noch nicht abgenommen.

Darüber hinaus kostet eine Zertifizierung Geld. Zunächst die Erstzertifizierung, aber auch im Anschluss wird eine jährliche Gebühr fällig. Diese kann und will sich nicht jeder Lieferant leisten. Zur groben Einschätzung: Die Zertifizierung kostet den Krämerladen jährlich ca. 900 Euro. Und bei uns geht es "nur darum", Lebensmittel aus großen Säcken in Gläser abzufüllen.