Konjunkturpaket trifft auf Krämerladen

Ihr lieben Menschen da draußen an den Geräten.

Quelle:  Bundesministerium der Finanzen
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Wie ihr wahrscheinlich mehr oder weniger mitbekommen habt, hat die Regierung zur Stärkung der Wirtschaft ein Konjunkturpaket beschlossen. Dieses beinhaltet unter anderem die Senkung der Mehrwertsteuer (MwSt.) von 19% auf 16% sowie von 7% auf 5%.

Diese Senkung betrifft natürlich auch den Krämerladen, da wir unsere Umsätze entsprechend versteuern. Das Thema hat mich die letzten Wochen sehr beschäftigt, da es leider nicht „mal eben so“ umzusetzen ist. So mag die Anpassung der Steuersätze im Kassensystem noch relativ schnell gemacht sein – die Anpassung der Verkaufspreise ist bei etwa 700-800 Produkten dann doch ein bisschen aufwändiger ;-).


Alles bleibt anders.

Es gilt wie so oft im Krämerladen: Alles bleibt anders. Bei all dem Nachdenken hat sich eine Idee herauskristallisiert und wie immer wünsche ich mir wieder euer aller Feedback :-).

PUNKT 1: Aufgrund des enormen Aufwands bleiben die Verkaufspreise, wie sie sind.

PUNKT 2: Es besteht die Möglichkeit, an der Kasse pauschal einen Rabatt auf den gesamten Einkauf in Höhe von 2.5% zu gewähren (Mischkalkulation).

PUNKT 3 – DIE IDEE: Dieser Rabatt wird nicht automatisch vergeben, sondern nur auf Wunsch. Wenn ihr den Rabatt nicht in Anspruch nehmt, bleibt entsprechend etwas mehr in unserer Kasse.

Am Ende des Jahres werde ich diese nicht ausgezahlten Rabatte summieren und den Betrag innerhalb der Wermelskirchener Kulturszene spenden. Denn all diese wunderbaren Menschen, die sich um die Kultur vor Ort kümmern, sind leider nach wie vor sehr stark durch die Einschränkungen betroffen.


Und nun brauche ich eure Meinung. Soll der Rabatt von 2.5% pauschal immer bei allen abgezogen werden? Oder sollen die Rabatte gesammelt und am Ende des Jahres gespendet werden?

Danke!

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